10 Anzeichen für alternde Haut

die Haut - schematisch
die Haut – schematisch

Jugend ist ein Geschenk der Natur, straffe Haut ohne Falten. Anscheinend ist es egal was man ißt, wie lange man schläft oder welchen Lebensstil man lebt. Aber so bleibt das nicht für immer. Es hat keinen Sinn, sich wegen der ablaufenden Zeit zu stressen. Stress verschlimmert alles nur. Aber wenn man weiß, was der Haut schadet und was der Haut gut tut, kann man viel erreichen.

1. Statische Falten

Die Entstehung von Falten ist unserem Körper nicht nur genetisch vorgegeben, sondern auch dem Ändern metabolischer  Prozesse in den tieferen Hautschichten geschuldet. Zusammen mit der Genetik haben auch eine Reihe äußere Einflüsse Auswirkungen, die das Altern der Haut beschleunigen. Zu den größten gehören Sonnenstrahlung, Einflüsse verschmutzter Umwelt, Stress, schlechte Ernährung, aber auch Rauchen, rasante Gewichtsänderungen oder eine schlechte Hautpflege. Auf schon entstandene Falten existieren eine ganze Menge Mittel aus dem Bereichen Kosmetik und estetischer Dermatologie. Das Spektrum reicht dabei von kvalitativen Kosmetikprodukten bis hin zur Anwendung von injektierten Hautimplantaten.

2. Mimische Falten

Mimische Falten können schon in sehr jungem Alter auftreten. Sie hängen, wie der Name schon sagt, mit der Mimik zusammen und entstehen als Ergebnis der sich zusammenziehenden Gesichtsmuskeln. Es beginnt mit feinen Linien, die sich mit der Zeit vertiefen und immer deutlicher zu sehen sind. Am häufigsten treten sie zwischen denn Augenbrauen, auf der Stirn, im Bereich um die Augen, um die Lippen aber auch ab der Nasenwurzel. Eine richtige Gesichtspflege kann helfen die Anspannung der Gesichtsmuskeln zu lockern, welche das Vertiefen der Falten beeinflussen. Die Hautzellen werden stimuliert und es kommt zur Regenerierung des Hautgewebes und die Elastizität und Straffheit der Haut wird erhöht. Die Muskeln im Gesicht werden pro Tag ca. 30.000x bewegt. Eine junge Haut kommt damit gut und ohne Probleme klar. Sie ist elastisch und hat die Fähigkeit schnell wieder in die ursprünglichen Form zu kommen. Bei einer älteren Haut, die durch innere und äußere Einwirkungen und hauptsächlich durch das Alter ihre Elastizität verliert, können die mimischen Falten schneller entstehen.

3. Verlust der Hautstraffheit

Die zunehmende Verringerung der hormonalen Aktivität hat eine Austrocknung der Haut zur Folge und die Haut wird außerdem dünner. Damit verliert die Haut ihre Straffheit und welkt. Zuerst wird die Haut dünner, anfälliger und verliert ihren Teint. Sie verliert seine natürliche Elastizität und verrät damit ihr Alter. Dies hängt mit dem verlangsamten Metabolismus der Hautzellen, verschlechterter Durchblutung der tieferen Hautpartien und dem Einwirken freier Radikale zusammen. Mit zunehmendem Alter nehmen so die Falten zu und es entstehen tiefe Linien. Diese Anzeichen sind insbesondere auf den Zurückgang der Kollagen– und Elastenfasern in der Haut zurückzuführen.

4. Elastizitätsverlust der Haut

Für die Elastizität der Haut sind Elastin- und Kollagenfasern verantwortlich. Sie entstehen durch die aktiven Zellen Fibroblasten. Mit zunehmendem Alter reduziert sich die Aktivität der Fibroblasten mehr und mehr. Die Haut wird schlaffer und Falten vermehren sich. Ab dem 35 Lebensjahr ist die Haut nicht mehr so gut in der Lage, sich selbst zu regenerieren. Das ist bedingt durch die Änderungen der Kollagene und Elastine, aber auch durch die Abnahme der Hyaluronsäure. Die Erneuerung des Kollagen wird immer weniger. Dies führt zu Falten und hängender Haut. Hier hilft eine regelmäßige Anwendung kvalitativer Kosmetik mit natürlichem Kollagen, mit Retinol aber auch mit Hyaluronsäure.

5. Verlust der Hautdichte

Zusammen mit der Hautfestigkeit nimmt auch die Hautdichte ab. In der oberen Gesichtshälfte fängt die Erschlaffung an. Es entstehen Augenringe, Tränensäcke, Falten an den Schläfen, die Nasolabialfalten vertiefen sich und die Lippen werden dünner. Es handelt sich dabei um das sogenannte Verlustproblem. Dabei verringert sich die interzellulären Substanzen, vor allem in der Lederhaut und der Unterhaut nimmt das Fettgehalt dort ab, wo es eigentlich notwendig ist. In der unteren Gesichtshälfte wächst der Kinnumfang und stört so das Gesamtbild des Gesichtes. Der Halsumfang wird größer und mit zunehmendem Alter  kann auch ein Doppelkinn entstehen. Auch die ständige Gravitation hat einen Einfluss auf die Kontur des Gesichtes. Die Hervorhebung und „Verbreiterung“ der unteren Gesichtshälfte zusammen mit erschlaffendem Gewebe stören das harmonische Aussehen des Gesichts. Die Schattenbereiche im Gesichtsbereich werden größer und erwecken so einen schweres und ermüdetes Aussehen, was oft einen falschen Gesamteindruck des Gesichtsausdruckes zur Folge hat.

6. Pigmentflecken

Der Verlust der Hautdichte ist mit der Entstehung von Pigmentflecken verbunden. Der Grund ist eine ungleichmäßige Melanin-Produktion, den Zellen die für die Hautfarbe zuständig sind. Die größten Pigmentstörungen verursacht die UV-Strahlung, aber auch hormonelle Einflüsse und genetische Voraussetzungen. An Stellen die ständiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, wie z.B. die Handrücken, Unterarme, Gesicht und Dekoltee, erscheinen sogenannte Altersflecken. Die ersten Pigmentflecken können auch bei einer Schwangerschaft, bei Verwendung hormonaler Empfängnisverhütung oder bei der Verwendung hormonaler Mittel während der Wechseljahre auftreten. Die wichtigste Bedingung für eine erfolgreiche Heilung ist aber der Schutz vor Sonneneinstrahlung. Für schon entstandene Pigmentflecken empfiehlt sich Kosmetik mit Alfa- oder Betahydroxysäure oder ein profesionelles Peeling.

7. Kein einheitlicher Gesichtsfarbton

Unterschiedliche Farbtöne der Haut sind ein Ergebnis langsamerer Regeneration, wenn alte, abgestorbene Hautzellen länger auf der Hautoberfläche bleiben. Sie schuppen sich nicht mehr so oft und nicht mehr gleichmäßig ab und bewirken dadurch eine unregelmäßige und nicht mehr einheitliche Farbe der Haut. Einen Anteil am ungleichen Farbton hat auch eine erhöhte Melaninproduktion einhergehend mit der Bildung von Pigmentflecken. Für eine Erneuerung des Teints ist vor allem eine regelmäßige Hautpflege in Form von Reinigung und sanfter Exfoliation, welche das Entfernen abgestorbener Hautzellen beschleunigt, und natürlich der Schutz der Haut vor UV-Strahlung wichtig.

8. Altern der Haut im Dekolteebereich

Die zarte Haut im Bereich des Dekoltee verrät besonders schnell das Alter. Einmal, weil sie dort sehr empfindlich ist, aber auch wegen dem geringen Anteil an Fettzellen im unterem Hautbereich. Die Haut des Dekoltee ist sehr schnell mit Falten bedeckt und verliert seine Straffheit. Durch die Empfindlichkeit bilden sich hier auch schnell Pigmentflecken. Dies wird durch intensive Sonneneinstrahlung noch verstärkt. Dem Bereich um das Dekoltee wird im allgemeinen weiniger Aufmerksamkeit bei der Hautpflege geschenkt als dem Gesicht. Die Wichtigkeit der Pflege diese Bereichs wird den Frauen meist erst mit fortgeschrittenem Alter bewußt, wobei die Auswirkungen dann meist nur noch schwer zu vermeiden oder gar zu beseitigen sind.

9. Ungleichmäßige Hautoberfläche

Mit zunehmendem Alter wird die Hautoberfläche immer ungleichmäßiger, die Poren sind erweitert und bei Frauen mit fettiger Haut oft auch verstopft. Oft, besonders während der Wechseljahre, kommt es auch zu Akne. Das ist eine Folge des hormonalen Altersprozesses unseres Organismuses. Eine völlig unproblematische Haut kann sich plötzlich anfangen zu verändern. Die T-Zone glänzt auf einmal im Laufe des Tages, während andere Gesichtsbereiche austrocknen. Die Hautzellen an der Hautoberfläche erneuern und regenerieren sich langsamer. Deshalb ist es wichtig die Haut intensiv zu unterstützen, damit sie ihre geschmeidige Oberfläche erhält.

10. Keine ausreichende Feuchtigkeit der Haut

Dehydratation ist eines der markantesten Anzeichen für alternde Haut. Trockene Haut kann angeboren sein, oder sie kommt als Folge hormonaler Änderungen. Mit zunehmenden Jahren produziert die Haut immer weniger Fett und hat die Tendenz auszutrocknen. Feuchtigkeit wird schlechter aufgenommen und geht schneller verloren. Der niedrigere Feuchtigkeitsgehalt der Haut hat einen schlechten Einfluss auf die Elastizität und beschleunigt damit die Hautalterung, Faltenbildung und in einigen Fällen das Platzen von Hautäderchen. Deshalb ist hier eine Tiefenpflege für eine Hydratation und den Feuchtigkeitserhalt notwendig. Besonders werden in diesen Fällen Feuchtigkeitscremes, die z.B. Hyaluronsäure enthalten,besonders empfohlen.

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